Historie
Auf diesem Grundstück war die GutsHofScheune untergebracht. Mit Café und Eventräumen, einer Großküche sowie zwei Wohneinheiten im ersten und zweiten Stockwerk.
Das Gebäude wurde im Jahr 1892 als Scheune mit Stallungen und Heuboden erbaut und im Jahr 2003 komplett modernisiert und vollflächig, teilweise bis in den Spitzboden, ausgebaut.
aus dem Kreisarchiv:
"Dieses Verwalterhaus trägt das Wappen der Familie Jenisch und die Jahreszahl 1855. Auch die beiden großen Scheunen gab es schon in den 1890er Jahren, die heutigen sind Wiederaufbauten nach diversen Kriegsbränden. Ab 1906 war die Familie Cornils Pächter auf dem Vorwerk, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kaufte es Hans Cornils. Heute ist es ein Obsthof den sein Enkel Johannes Cornils bewirtschaftet."
aus WIKIPEDIA:
"Ein Vorwerk ist ein landwirtschaftlicher Gutshof oder ein gesonderter Zweigbetrieb eines solchen. Später wurde die Bezeichnung für Außenstellen von Gutshöfen mit Gutsbetrieb oder auch einzelne Meierhöfe verwendet. Auf größeren Gütern mit umfangreichen Landflächen gab es oft neben dem Hauptbetrieb kleinere und entfernt liegende Zweigbetriebe. Diese wurden ab etwa Ende des 18. Jahrhunderts hin ebenfalls häufig als "Vorwerk" bezeichnet."
Das komplett erhaltene Vorwerk- Gebäudeensemble ist prägend für die Umgebung und entspricht der ortsüblichen norddeutschen Kulturlandschaft und ist aufgrund des geschichtlichen Bezuges als Außenstelle vom Gut Altfesenburg erhaltenswert.
Alle Gebäude sind mit Reichsformatziegeln mit gemauerten Verzierungen (umlaufende Gesimse und Friese etc.) wie zur Erbauungszeit üblich, aufwendig gestaltet.